Der Camino del Norte

Zur Vorgeschichte
Es begann alles mit dem Buch von Hape Kerkeling, dann das Hörbuch, der Film und ein langer Reha-Aufenthalt.

Meine Freunde fuhren zwischenzeitlich mit dem Fahrrad von Schwäbisch-Gmünd nach Rom. Diese Reise, Berichte, Bilder und Erfahrungen faszinierten mich. Also beschloß ich meinen enormen Urlaubsüberhang sinnvoll zu nutzen und mich im wahrsten Sinne des Wortes „auf die Socken“ zu machen.
Nur wohin?


Die Entscheidung

Ich kaufte alle Reiseführer über den Jakobsweg sowie auch den Franziskusweg. Dazu muss man wissen, dass es unglaublich viele Wege in ganz Europa gibt. Ich surfte im Internet und las unzählige Berichte. Die letzten Urlaube verbrachte ich in Italien – immer am Meer. Wasser beruhigt, gibt Kraft und spendet Leben.

Die Entscheidung war gefallen. Der spanische Küstenweg „El Camino del Norte“ führt zum großen Teil an der Nordküste Spaniens entlang, immer das Meer auf der rechten Seite. Landschaftlich wunderschön, im Sommer angenehme Temperaturen, und nicht ganz so von Pilgern frequentiert wie der meist bekannte „Camino Frances“ von Saint Pied de Port nach Santiago. Ich abonnierte einen Blog über den Küstenweg und ließ mich täglich mit Informationen über die Etappen versorgen.


Reise-Vorbereitungen


Ich will euch nicht mit Einzelheiten langweilen…nur soviel: eine Packliste für Frauen gibt es im Internet und unzählige Tipps für Rucksack und Co.
Und dem Online-Shopping sei Dank stapelten sich in kurzer Zeit die Pakete in meinem Wohnzimmer und dann war ich natürlich Dauergast bei der Hermes-Annahme 🙂

Zu meinen ganz persönlichen Vorbereitungen zählten auch ein Reiseverlauf der genau aufwies wo ich wann sein möchte, wo ich bereits eine Unterkunft gebucht hatte, wo es Bushaltestellen (für alle Fälle..) gibt und welche Etappen Schwierigkeiten bereiten könnten. Darüber kann ich heute nur noch schmunzeln…

Lest dazu mehr in der Kategorie „Camino del Norte“ bzw. auf der Blogseite „Unterwegs“…