Nachdem auch Irene wach war, packten wir und marschierten los, zuerst Irene, dann ich Richtung Ribadeo

Cool, eine Straße für Pilger only, das gibt es sicher nur hier…
In Ribadeo dann der allerletzte Blick aufs Meer, einen Kaffee, im Supermarkt noch Proviant besorgen und dann ging es allmählich nach oben.

Apropos, wir sind nun in Galicien, und die Zeichen d.h. die Muschel weist uns nun anders herum den Weg. Auch die Maisspeicher sehen anders aus.
Was blieb ist mein geliebter Eukalyptus Wald, dieser Geruch ist einfach einmalig.
Die Aussicht ist einmalig und belohnt für den verdammt anstrengenden Aufstieg. Ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden zwei Tage…
Die Nacht verbringen wir in einem „Kuhdorf“ in Vilamartin Grande, ein neues Wort auch für unsere kanadische Mitpilgerin Julia, die eigentlich aus Korea stammt und heute lauter unsinnige Wörter von mir und Irene gelernt hat, wie z.B. „Lercherlschaß“ (österr.) 😎 ???
Wir haben herzlich gelacht und sogar die Sonne hatte heute kurzzeitig vorbei geschaut.

Bis morgen, bleibt dran…es sind nur noch 170,5 km bis Santiago de Compostela!