Grenzüberschreitung unter Strom

Zum krönenden Abschluss der Filzmoos-Woche geht es heute in die benachbarte Ramsau in der Steiermark. Die Wanderstiefel stehen bereits zum Lüften, heute bekommen wir Unterstützung mit e-Bikes die wir im hiesigen Sportgeschäft mieten.

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Der Almi und Berge soweit das Auge reicht

Nachtrag: zum gestrigen Dinner haderte ich erstmals mit meiner Entscheidung, Fisch zu nehmen. Lag es daran nicht zu wissen was ein „steirisches Brathendl“ ist? Vermutlich. Die Forelle war sehr schmackhaft, doch übersichtlich, das Brathendl hingegen strahlte einen förmlich an in seinem knusprigen Mäntelchen….und nein es war kein halbes Grillhendl, wie ich zu wissen glaubte… naja, wieder mal etwas dazu gelernt.

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Die „Wandervögel bekommen Zuwachs“

Den gestrigen Abend verbringen in gewohnter Weise zum Ausklang im benachbarten Hotel Bischofsmütze bei Familie Mayr an der gemütlichen Hotelbar beim Glas Wein, Radler oder Spritzer (Weinschorle). https://hotel-bischofsmuetze.at/

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Ein perfekter Tag….

…. zum wandern. Der gestrige erste Abend und das Kennenlernen meiner Wandergruppe neben meinem Bruder und Neffen war – ich sage mal was den Alkohol an der Bar anging – von meiner Seite verhalten. Zu ungewiss was auf mich heute zukommt.

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„NaturlichIch“ mal ganz anders …

Ich bin endlich wieder unterwegs, aber diejenigen, die auf meine Pilgerberichte der Via Francigena nach Rom warten, muss ich leider enttäuschen. Mein Gesundheitszustand lässt eine Fernwanderung immer noch nicht zu.

‚Leben ist nämlich das, was passiert während Du dabei bist andere Pläne zu schmieden‘

Doch es geht aufwärts und ich gebe so schnell nicht auf. Nachdem wir nun die Extremhitze dieses Sommers fast im Dunkeln hinter geschlossenen Rolläden oder bis zum Hals im Badesee steckend überstanden haben, traue auch im mich wieder langsam in die Natur, um meinen Leidenschaften nach zu gehen. Mit dem ersten lang ersehnten Regenschauer wurde mein neues e-Bike als auch ich getauft, ein erfrischender Genuss nach langen trockenen Tagen auf staubigen Wegen in den Wäldern und feinstaub belasteten Strassen unter gleißender UV-Strahlung. „Genuss“ ist nun genau das Stichwort um das es bei meiner kleinen Reise in die Welt der Berge geht…

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Via Francigena – my way to Rome

2026 – ein Jahr vollgepackt mit Veränderungen. Veränderungen in jeder Hinsicht. Gesundheitlich, beruflich und damit auch irgenwie ganz privat.

Eigentlich hatte ich vor, mich auf den klassischen Camino Frances nach Santiago de Compostela zu begeben, wenn ich in die – wie heißt es so schön – „wohlverdiente“ passive Phase meiner Altersteilzeit entlassen werde. Auf meiner Startseite schrieb ich einst „….den Rucksack für eine ganz lange Zeit zu packen“.

Eigentlich. Dazwischen kam im letzten Sommer aber leider eine Diagnose, die mir kurz die Luft zu Atmen genommen hat. „Nicht lebensbedrohlich…“ daran hatte ich mich festgehalten. Ich habe bisher alle Therapien überstanden und freue mich nun auf meine neu gewonnene „ME-Time“, tun und lassen zu können, wonach es mir ist. Raus, Weg, Durchatmen, keine Kompromisse, keine Planungen, zeitlos, auf das Wichtigste reduziert, mit mir selbst, neugierig auf die Welt da draussen sein….Kurz gesagt:

Unterwegs sein.

Die Jakobswege in Spanien allerdings sind inzwischen extrem überlaufen. Man schrieb 2025 eine Rekordzahl von über 530.000 registrierten Pilger in Santiago de Compostela. Massentourismus in Wanderstiefeln? Wettlauf um einen Schlafplatz in einer der Herbergen oder doch wieder vorbuchen, um dann am Ende an der Kathedrale im lauten Tourismus-Feiertrubel verzweifelt Ruhe und Reflektion zu finden? Puuuh. Nein Danke. DAS ist nicht das, was ich mit einer Pilger-Wanderreise verbinde.

Ich suchte weiter, hatte schon den Franziskusweg in Italien im Auge, fand dann aber bei weiteren Recherchen den wieder entdeckten historischen Pilgerweg von Canterbury nach Rom, die „Via Francigena“. (Quelle: https://via-francigena.com/)

In meinem nun doch fortgeschrittenen Alter will es ich es aber nicht übertreiben – eine Alpenüberquerung schließe ich aus gesundheitlichen Gründen aus – und habe mich daher nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, das Städtchen Aosta im Norden Italiens als Startpunkt zu wählen. Immerhin verbleiben mir ab hier noch knapp 1.000 km zu Fuss durch wunderschöne Landschaften Italiens bis in die „ewige Stadt“ Rom.
Wie gesagt, wir wollen es ja nicht übertreiben…

Nun stecke ich mitten in den Vorbereitungen in der Hoffnung, dass ich meinen Wander- und Pilgerblog mit Beginn des Frühlings um diese abenteuerliche Reise auch zur mir selbst bereichern kann.

The way to Rome

Kommt mit, seid dabei und abonniert am besten meinen Blog, indem ihr hier auf der Startseite eure e-Mailadresse eintragt (ihr werdet automatisch über neue Blogeinträge informiert): https://naturlichich.com/

Bis ganz bald, wenn es endlich wieder heißt:
Birgit läuft…

Signal Hill

Heute am Rückflugtag haben wir fest den Tafelberg im Visier. Sitzen beim Frühstück und planen die Logistik des letzten Tages in Kapstadt. Wir buchen die Tickets vorab online, dann wollen wir mit einem UBER zum Tafelberg. Auf dem Rückweg lassen wir uns am traditionellen Green Market absetzen. 15:30 zurück im Hotel. 16:00 Pickup der Crew zum Airport. So der Plan. Gegen Mittag soll es recht windig werden….und wie oft kommt es ganz anders!

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Rashid, Aquila Game Drive & Winery

Diese Tage sind so vollgepackt mit Eindrücken, Emotionen, Gesprächen und Begegnungen, dass ich kaum in den Schlaf finde. Da wir eh die meiste Zeit unseres Lebens verschlafen akzeptiere ich einfach meinen heutigen müden Zustand nachdem uns die Weckrufe unserer Handys ab 05:30 h ans Aufstehen erinnern.

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Tag 12 Maribo statt Küstencamping

Wie gut meine gestrige Entscheidung war, zeigt sich heute. Ein Blick aus dem Fenster um 5:00 Uhr morgens bestätigt. Es regnet. War ja klar. Ich drehe mich noch einmal um, Doch es ist schon taghell und das lässt mich nicht mehr einschlafen. Die Nacht war ganz okay und so packe ich dann doch in aller Ruhe meinen Rucksack und beschließe, den Tag mit einem schönen Frühstück in einem Café zu beginnen. Davor checke ich noch einmal die möglichen Verbindungen nach Maribo. Bus oder Zug. Eh wurscht. Hauptsache trocken reisen.

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Tag 10 Off-Tag wider Willen

Der Tag startet mit – wie soll es anders sein – Regen! Ich lote meine Möglichkeiten für den heutigen Tag aus. Bei Dauerregen bin ich nicht wirklich gewillt, 24 km zu wandern. Ich werde die Strecke über den Fjord, der bis auf die kleine Kommune Siø rein aus einer doppelspurigrn Straße mit Seitenstreifen für Radfahrer und Fußgänger besteht, mit dem Bus queren.

Also habe ich noch in Ruhe Zeit einen Kaffee zu nehmen, meine wenigen Habseligkeiten im Rucksack zu sortieren, Fuß tapen und was zur Vorbereitung des Tages so anfällt. Die Regenmontur bleibt heute natürlich griffbereit, der Rucksack gleich in ein neonfarbenes Mützchen verpackt.

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Tag 9 Tåsinge

In Troense ist Flohmarkt. Das ganze Dorf ist auf den Beinen. Vor fast jedem Haus wird Hab und Gut angeboten. sogar ich finde etwas, das ich nicht mitschleppen muss: einen herrlich kalten Eistee und ein bisschen selbst gemachtes Popcorn. Aber in Troense startete heute nicht meine Tour. Also noch einmal von vorn.

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Tag 8 Südfünen – vom Winde verweht

Mein AirBnB war sehr schön, doch geschlafen habe ich kaum. Das Schlafsofa mit Toppern viel zu weich und draußen tobte der Wind und es regnete unaufhörlich. Da galten die Gedanken der kommenden Etappe.

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