Eine Etappe hoch hinauf

ging es heute. Stetig nach oben aber durch eine wunderbare Landschaft. Aber von vorne..

Um sieben bin ich los, im Dorf überraschte mich ein herrlicher Anblick. Die Frauen haben die ganze Nacht Vorbereitungen für die heutige Prozession getroffen und tonnenweise bunten Kies und Blütenblätter verarbeitet. Sie waren gerade fertig, müde aber stolz und luden mich zum Tortilla-Essen ein.

Noch von der Marktfrau frische Kirschen erstanden und dann wurden müde Knochen munter.

Und wieder Natur soweit das Auge reicht. Und Ruhe, himmlische Ruhe. Nur ich und die Natur. Und die dicken schwarzen Schnecken die immer wieder meinen Weg kreuzten. Ich sollte ihnen auch einmal ein Foto widmen 😂 Erst nach ca zwei Stunden überholte mich der erste Pilger. Und wer glaubt es regnete heute nicht der irrt…

Nach 17km dann die erste Bar und die Chance auf einen Kaffee.

Direkt davor sprach mich eine Holländerin an, ob ich einen Kaffee trinken wollte, ich verstand nicht…? Eine mir fremde Touristin? Ja, sie seien auf dem Weg nach Santiago und sahen mich laufen. Ich nahm an und erzählte Ihnen vom Pilgern .

Jeden Tag passieren wundersame Dinge, magisch eben wie der Camino, wenn man sich darauf einlässt. Hier und jetzt.

Gefunden haben Irene, Julia und ich dann auch noch eine wahrlich traumhafte Herberge und ein bisschen Sonne. Das haben wir uns heute verdient.

Ein Haus von 1800 und irgendwas, restauriert selbst vom Hospilatero. Und die Düfte aus dem Haus lassen Mal wieder ein schmackhaftes Pilgermenü erahnen.

Buen Aproveche…bin dann mal essen….😘

Hinterlasse einen Kommentar