5 Uhr morgens. Ein tiefes Brummen dringt in mein Zimmer. Ich war schlagartig wach, das Geräusch kenne ich. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt meine Vermutung und ein Lächeln huscht über mein verschlafenes Gesicht. Ein Schneepflug räumt die Wege vor dem Klinikgebäude…
Ich zögerte keine Sekunde, ab unter die Dusche, den Tagesplan gecheckt, und warme Kleidung über die Sportsachen gestülpt. Im Flur treffe ich Markus meinen Tischnachbarn mit den Worten: Ist das geil oder?
Zwei mit dem gleichen Gedanken. Raus. In den Schnee. Den Strand. Es ist Vollmond und hell. Das Handy schussbereit kommen wir nicht mehr aus dem Wow heraus.
Ich mache heute keine langen Worte, die fehlen mir einfach. Es lässt sich nicht beschreiben – Das Wintermärchen von Sylt




Selbst die Therapeutin ist geflasht und nach einer kurzen Atemtherapie entlässt sie uns an den Strand…









