Drei unterwegs ans Cabo

… noch mal von vorn. Nach einer ruhigen Nacht nehmen Markus und ich ein kleines Frühstück in der Bar gegenüber ein. Die Kaffeemaschine ist leider defekt. Also gibt es einen Orangensaft. Das Casa Mestre war eine sehr schöne und doch preiswerte Unterkunft, sogar mit Pool.

Ich starte direkt durch, Markus muss nochmal in die „Maske“. Chris ist auch später dran. Ich mache die Vorhut und raus geht es aus Vila do Bispo auf einer breiten Kiespiste.

Ich mache den Umweg zum Torre da Aspo. Nicht lohnenswert leider. Ich gebe es den beiden mit auf dem Weg, somit 1,2 km zu sparen.

Die Piste nimmt kein Ende. Erst nach fast 8 km ist der Atlantik in Sicht.

Und….endlich auch wieder der Fischerpfad!

Ich werde verfolgt. Von Markus, der mir inzwischen auf den Fersen ist.

Bom Dia!

So kommt es heute, dass ich eine Wegbegleitung habe. Zu zweit laufen wir weiter. Das hat natürlich auch den Vorteil, dass heute gegenseitiges Fotoshooting angesagt ist.

Immer noch atemberaubend diese Kulisse ! Langsam wird auch der Weg wieder abwechslungsreicher.

Zwischen Felswüsten und Palmengarten kommt heute noch einmal ein ungewöhnlicher Abstieg.

Ganz schön eng und steil hier. Unten angekommen feiere ich den langsamen Abstieg und eine Wanderin, die unten auf ihren Aufstieg warten muss, lacht herzlich.

Wir sind nicht mehr weit vom Cabo São Vicente entfernt. Von Chris kommt gerade die Nachricht dass er den Abzweig wohl verpasst hat und auf dem historischen Weg unterwegs ist.

Wir kommen auf die Straße und nähern uns dem Cap. Just als wir am 0,0 km Stein angekommen sind steht Chris hinter uns. Perfektes Timing.

Neues Fotoshooting am vorläufigen Ziel des Trails.

Nun wieder vereint laufen wir zurück um im Restaurant am Platze einen Drink zu nehmen.

Hier reihen sich nun Autos, Wohnmobile und Touristen in Schlangen auf. Mit diesem WoMo wäre ich auch gerne unterwegs:

Aus einem Drink werden mehrere, Sangria dazu Pommes. Wir haben viel Spaß, sind wir doch zu Fuß hierher gekommen. Ökologischer Fußabdruck 0,0. 👣

Noch 5,2 km. Wir sollten gehen. Ein Reisebus kippt eine Horde Engländer aus. Das sichere Zeichen zum Aufbruch.

Entlang der Hauptstraße wackeln wir Sagres entgegen.

Da es kurz vor Sonnenuntergang ist fällt die gemeinsame Entscheidung noch vor dem CheckIn den Strand aufzusuchen. Ich muss nicht erwähnen, dass natürlich wieder Sangria auf dem Tisch steht.

Ich breche als Erste auf, Füße verarzten, duschen.

Sponsored by Chris

19:30 Treffpunkt im Brauhaus.

Klar, dass ich das falsche Essen bekomme, egal. Hab Hunger. Fisch &Chips statt Steak.

Da das Personal hier nichts kann, suchen wir die nächste Örtlichkeit auf. Hier reiht sich Bar an Bar. Ein Eldorado für Surfer.

Diese Bar wurde uns zum Verhängnis. Klar wollen wir Chris‘ Abschied feiern, der morgen zurück nach Lissabon fährt. Klar auch, dass wir viel Spaß haben. Nicht klar war mir zu diesem Zeitpunkt das Ende.

Sponsored by Markus

Alles andere ist nun nichts für das Netz…sicher ist, wir sind gut nach Hause gekommen und Chris und ich haben je ein Shirt von der Dromedarian Bar 😎 Markus war da schon aus dem Rennen……..

Boa Noite…..morgen 19 schwierige km nach Salema….????

Hinterlasse einen Kommentar