Tag 5 – Ankunft in Notre Dame de Guildo

3:10 Uhr und es fegt ein Hagelsturm über Lancieux. Na toll. Danach ist trotz einer super schönen Unterkunft privat im modernen Bungalow die Nacht fast zu Ende. Völlig umsonst grübele ich über das Wetter nach… aber das bin ich… deshalb bin ich hier!

Ich übe mich im Abwarten, sehen was der Tag bringt. Positiv denken. Langsam. Das Bauchgefühl entscheiden lassen. Ich muss nichts und niemandem Rechenschaft für mein Tun abgeben.

Und siehe da, der Regen der Nacht hat sich verzogen. Es sollte trocken bleiben.

Es gibt heute allerdings nicht viel zu berichten. Zuerst ist der Weg noch angenehm, dann aber gibt es nichts mehr fürs Auge. Es geht ewig durchs Inland völlig unspektakulär und somit ziemlich langweilig. Wenn man dann auch noch 7 kg extra mitschleppt 🙄

Der Start in den Tag

Ich mach’s kurz. Ich bin so froh endlich wieder nach fast 14 km an der Küste zu sein und suche im Ort den hiesigen Supermarkt. Denn heute habe ich eine ganze Wohnung und möchte kochen.

Was soll ich sagen. Zu. Bis 15:30 h. Solange will ich nicht warten. Ich finde mich damit endgültig ab, dass man hier uns Überleben kämpfen muss. Ohne Witz. Keine Chance an Lebensmittel zu kommen, wenn man zu Fuß unterwegs ist. ich kann und will ja auch keine Lebensmittel km-weit im Rucksack umher schleppen?!

Ich bin heute sehr froh, angekommen zu sein, eine schöne Wohnung zu haben und immerhin einen Burger im Pizzapoint zu bekommen. Und: man glaubt es kaum, ich erstehe ein Croissant und ein Stück Flankuchen fürs Frühstück morgen.

Es gibt diese Tage, die weh tun. Meinen Beinen heute auch. Gesamtstimmung ausreichend. Das mir heute noch 3 km zur 100 km-Marke fehlen macht’s auch nicht besser. Aber darum geht es ja im Prinzip auch nicht. Wollte ich nur mal so bemerken….

WAS es hier im Dorf gibt ist ein Weinhandel und die haben tatsächlich ein kleines Fläschchen Vino für meinen Burger und mich. Ende Gut alles gut. Prost!

Das Highlight des Tages: die Waschmaschine und die passende Sonne dazu !

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