Tag 12 Einmal Strand bitte …

Mich treibt es heute früh raus, das Wetter soll umschlagen und mein Ziel ist heute vor dem CheckIn bei Sandrine – wieder hoch hinauf ins Dorf Saint Eloy – der weite Strand von Les Rosaires. Ein bisschen Sandbaden und das kühle Nass um die armen Füße wäre einfach perfekt heute…

Die Sonne kämpft sich langsam durch den bewölkten Himmel und lässt das Meer, das heute da ist wo gestern Wattland herrschte im Morgentau glitzern, entspannt wandere ich entlang der Bucht.

Ich stoße auf eine alte Eisenbahnlinie, dieser folgt ab nun der GR34. Eine alte kleine Brücke ist noch Zeuge der damaligen Linie, ebenso wie alte Wagen und Zeichen.

Nach einem ersten Aufstieg für heute komme ich an einer mini-kleinen Wochenendhaus-Siedlung vorbei. Bezaubernd. Um danach leider in einem Hafengebiet zu landen, wo es mitten durch Lärm, Staub und Asphaltstraßen geht um die Hafeneinfahrt überqueren zu können.

Ich bin heilfroh, als ich da durch bin und nehme den nächsten Aufstieg mit Leichtigkeit. Das wird in der nächsten Bucht auch belohnt.

Eine Strandbar, sogar offensichtlich ein sehr gutes Fischrestaurant. Ich gönne mir einen Drink, natürlich nachdem ich gefragt habe ob es ohne Speisen ok ist! 😉

Muschelsucher gehen hier gerade auf Beutegang. Schon cool wenn man sein Essen einfach täglich am Strand suchen kann. Und dazu noch einfach und fangfrisch!

Und wieder geht es hoch hinauf, in der Mittagssonne wird es langsam beschwerlich. Aber es ist der letzte große Aufstieg für heute. Dann geht es nach einer tollen Aussicht, die alle Mühen lohnt – und den ersten Blick auf Les Rosaires – nur noch bergab. Teils so steil, dass ich trotz allen Übermutes, den Strand in Sicht zu haben, seeeehr langsam laufen muss.

Jetzt ist er da. Der Strand. Der Sand. Das Meer. Die Sonne. Es ist gerade mal 14:30h. Ich war schnell heute und habe mir jetzt eine Auszeit am Meer verdient. Schuhe aus und los gehts Richtung Brandung. Tatsächlich finde ich noch zwei lebende Austernmuscheln. Ob diese es aushalten, bis das Wasser wieder zurück ist frage ich mich? Sie atmen und schnappen lustig zu, wenn man sie berührt.

Nach einem Sonnenbad stellt sich der Hunger ein. Supermarkt heute Fehlanzeige. Also steuere ich die Brasserie und Pizzeria an. Ein Wirt, der in Köln lebte! Man spricht deutsch. Ich bekomme eine super leckere Pizza mit Ruccula und ein Glas Wein dazu. Hinter mir sitzen vier Jungs aus Österreich, ich verstehe etwas, echt krass ☺️

Zum Schluss muss ich noch mal 90 m und 1,7 km rauf zu Sandrine. Schaffe ich auch noch nach diesem Highlight heute…

Bin dann mal weg …

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