Penguins in roadway

Trotz Zustellbett im „Purserzimmer“ hatten wir drei eine ausgesprochen ruhige und entspannte Nacht. Mega Luxus nach einer Nacht in der Eco-Klasse…

Nachdem wir ein ausgesprochen reichhaltiges Frühstück im Hotel genossen haben Steuern wir Sunny-Cars an um uns den am Abend reservierten Leihwagen abzuholen.

Ebenso hatten wir in der Rooftop-Bar die Ausflüge der nächsten zwei Tage in trockene Tücher gebracht. Nicht einfach wenn man sich plötzlich am Wochenende eben mal so am Hotspot Cape Town befindet und diese Zeit mit möglichst vielen charakteristischen Eindrücken füllen möchte.

An dieser Stelle möchte ich feststellen dass die Menschen hier unfassbar freundlich und hilfsbereit sind!

Erstes Ziel heute ist das bunte Künstlerviertel BO-Kaap. Klein aber mit hübschen bunten Häusern, in denen die ein oder anderen Kunst dargeboten wird. Hier befindet sich auch eine 1794 erbaute Moschee.

Weiter geht’s in Richtung Kap auf einer wunderschönen Küstenstraße. Dörfer kleben hier förmlich mit ihren Häusern unterhalb der Berge. Auf der anderen Seite der tiefblaue Ozean. Meine Augen wissen nicht, was sie zuerst einfangen sollen. So überwältigt bin ich von der Natur.

Und dann treffen unsere Füße endlich auf Sand. Sand am Strand von Muizenberg. A first walk on the Beach.

Wir entscheiden uns aber für eine längere Pause weiter zu fahren nach Kalk Beach. Eine gute Idee wie sich herausstellt. Sveva, unser Guide für Kulinarische Genüsse findet die Bar Cape to Kuba in der wir uns mit kühlen Drinks und leckerem Seafood verwöhnen lassen, um uns für die kleine Shoppingtour zu stärken.

Die Route führt uns weiter an den Pinguin Hotspot. Entgegen den touristischen Highlights nehmen wir den kleinen Strandweg durch Sandpfade und über Felsformationen mit kleinen versteckten Buchten.

Hier gibt es Pinguine die sich auf Felsen ganz gechillt von der Sonne kitzeln lassen.

Und dann finden sich plötzlich zwei deutsche Touristinnen im Atlantik wieder. Das Meer ist herrlich erfrischend und hier in dem seichten gar nicht kalt.

Zurück Parkplatz begrüßt uns dann doch noch ein kleiner Frackträger ganz nah und ich verstehe das Schild das hier eindeutig auf die kleinen süßen Meeresbewohner in freier Piguinwelt bewegen dürfen und eindeutig Vorfahrt haben! (es versteht sich von selbst, dass wir den Mindestabstand einhalten!)

Kein Pinguin unter unserem Auto? Nein! Ok, dann lenkt uns unsere erfahrene Linksverkehr-Tourguide Anne sicher auf der anderen Küstenseite dem Sundowner entgegen.

Eine traumhafte Küstenstraße erwartet uns. Felsformationen, die ich noch nie so gesehen habe, Strände breit wie Fußballfelder und immer wieder der Ozean, tiefblau und von der untergehenden Sonne zum Glitzern gebracht.

Camps Bay Beach – der letzte Stop für heute zum Sundowner. Schnell noch ein Drink (natürlich alkoholfrei …) organisiert und dann sitzen wir am Strand und genießen die Sonne, wie sie im Meer versinkt. Hinter uns die Felsen, die währenddessen von den Wolken zart umarmt werden. Kann es etwas Schöneres geben?

Zum Ausklang des Tages fahren wir zurück nach Cape Town an die Waterfront. Ein spätes Dinner beschert uns noch einmal Gaumenfreuden und den Austausch mit den Crew-Kollegen von Anne, um dann müde aber voll mit Eindrücken in die afrikanische Nacht zu gleiten.

Die Wecker und Weichen sind gestellt, für einen weiteren, aufregenden Tag unter der afrikanischen Sonne.

Lasst euch überraschen ….

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