Die Nacht war gefüllt von Live-Musik. Ein Fest im Ort raubte mir den Schlaf auf dem sonst sehr ruhigen und verschlafenen Campingplatz. Ich schlief gefühlt vor der Bühne 😣Für meine Merinojacke war ich dennoch dankbar, die Temperatur fiel gewaltig. erst spät schlief ich ein.
Weiterlesen „Wer Mut beweist… wird belohnt“Autor: Birgit-Nikole K. Stauch
Hitze, Asphalt und Schafe
Das leckere Essen von gestern wollte noch verdaut werden…ich bestellte Chicken with Fries 😅 und bekam dieses Festmahl
Weiterlesen „Hitze, Asphalt und Schafe“Das Abenteuer Kustpad beginnt…
… mit einer chaotischen Anreise. Ich ziehe das irgendwie an. Nach dem gestrigen Unwetter allerdings hatte ich nichts anderes erwartet. Um 7:00 morgens ist dann soweit: die Mail erreicht mich, der ICE, der mich nonstop nach Leer bringen sollte, entfällt.
Weiterlesen „Das Abenteuer Kustpad beginnt…“Backpacking für Fortgeschrittene
Sicher gibt es noch Hiker, die meine Packkünste bei weitem übertreffen, aber wenn man bedenkt dass ich bei meinem ersten Camino mit 14! Kg OHNE Verpflegung losgezogen bin, obwohl mir erfahrene Pilger schon vorher das Gewicht um 2 kg gedrückt hatten, bin ich heute mega stolz!
Weiterlesen „Backpacking für Fortgeschrittene“Vorfreude extrem
Loop langzaam als je haast hebt!
Mein Aufenthalt auf Sylt ließ meine große Sehnsucht nach einer langen Wanderung am Meer so richtig auflodern.
Weiterlesen „Vorfreude extrem“Sylter Impressionen und Kurzgeschichten
Watt‘n Strand
Es ist soweit, Weihnachten ohne Christbaum überstanden, viel gesunde Luft geatmet, viel gesportelt und viel Sylt erlebt – obwohl die Insel zu dieser Jahreszeit im Dornröschenschlaf liegt. Oder gerade deshalb…
Weiterlesen „Watt‘n Strand“Die vierte und letzte Jahreszeit
Ich habe Sylt in allen Facetten erlebt. Ich kam im Dunkeln mit Regen, wachte morgens im Wintermärchen auf, hab das Meer vor lauter Nebel nicht sehen können, hab die Wärme der leider seltenen Sonne im Strandkorb gefühlt ….
Weiterlesen „Die vierte und letzte Jahreszeit“Fährhafen ohne Fähre
Weihnachten ohne Christbaum….
Weiterlesen „Fährhafen ohne Fähre“Sylter Sonne
… eine Seltenheit in den letzten Wochen. Leider. Heute endlich überraschte uns die Sonne, gerade noch rechtzeitig bevor ich in eine Winterdepression verfalle. Scherz …
Weiterlesen „Sylter Sonne“Wasser, Eis und Sandstein
Der Tag startet klar, am Horizont erklimmt die Sonne die Insel. Es ist kalt. Saukalt. Der gestrige Tag steckt mir noch in den Knochen. Der eisige Untergrund, die Balance halten, nicht zu stürzen, hat die kleinsten der Muskeln stark beansprucht. Ich tape meinen rechten Fuß. Laut Wetter-App der letzte schöne Tag für die nächste Woche …. da muss ich einfach raus…
Weiterlesen „Wasser, Eis und Sandstein“Dünen und Mee(h)r
Der Terminplan diese Woche war so eng getaktet, dass ich tatsächlich drei Tage gar nicht zum Strand kam. Dann war da noch der Sylter Weihnachtsmann, dem ich einen Auftrag erteilen musste….
Weiterlesen „Dünen und Mee(h)r“List üp söl (auf Sylt)
Ich überlegte gestern Abend ob ich das Frühstück ausfallen lassen sollte um einmal länger schlafen zu können. Meine innere Uhr hatte es aber anders mit mir vor. Um fünf Uhr morgens konnte ich nicht mehr schlafen. Also doch Frühstück. Direkt danach mache ich mich wie geplant auf den Weg nach List. Ich komme noch rechtzeitig am Hafenparkplatz an um die aufgehende Sonne bei windigen minus 3 Grad einzufangen.
Weiterlesen „List üp söl (auf Sylt)“Dünen & Sansibar
Alles fing 1974 mit einem Strandkiosk an. Heute ist die nach einem Brand 1982 neu erbaute Sansibar ein Kultrestaurant. Bis ich aber heute einen Glühwein dort genießen kann, liegen 5 km Dünenweg an der Wattseite Rantums vor mir.
Weiterlesen „Dünen & Sansibar“Ein Wintermärchen auf Sylt
5 Uhr morgens. Ein tiefes Brummen dringt in mein Zimmer. Ich war schlagartig wach, das Geräusch kenne ich. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt meine Vermutung und ein Lächeln huscht über mein verschlafenes Gesicht. Ein Schneepflug räumt die Wege vor dem Klinikgebäude…
Weiterlesen „Ein Wintermärchen auf Sylt“Moonwalk
Das Wichtigste zuerst … es schneit gerade! ☃️ Gibt es morgen einen weißen Strand und Schnee bedeckte Dünen? Ein Schneemann am Strand?
Weiterlesen „Moonwalk“Am Südkap
Sylt, 04. Dezember, 2. Advent. 2 Grad, bewölkt, 0 Stunden Sonne, trocken, Wind NO 27 km/h.
Weiterlesen „Am Südkap“Am „Nordpol“ von Deutschland
„Hoch die Hände – Wochenende“ … Ja, auch hier gilt endlich nach der letzten Anwendung kurz vor dem Mittagessen – das für mich um 11:45 h eigentlich ein zweites Frühstück ist 🙂 – Zeit für die Insel zu haben. Die Wetterlage ist bescheiden. Schon heute Morgen fand die Sporteinheit im Freien bei Schneeregen und dezenten 3 Grad statt. Danach machte ich am Strand sicherheitshalber noch einen Kältetest…ok, die Skihose musste wohl für eine Wanderung herhalten.
Weiterlesen „Am „Nordpol“ von Deutschland“Wo bin ich?
Ist schon komisch, wenn man sich so auf eine Insel wie Sylt freut und dann in der Nacht ankommt, das Wetter grau und trist, kein Mond, keine Orientierung, das Meer während der Ebbe nur schemenhaft erkennen kann, und wenn man noch einen Tag mehr warten muss, wo man eigentlich „gelandet“ ist.
Jede freie Minute werde ich die Gegend erkunden, zum Strand sind es 3 Minuten, das geht immer. Auch mit Ölzeug (so heißen doch Regenjacke und Co. im Norden?) Und. Ich kann nur bestätigen, worüber ich gestern nachgedacht habe: es ist herrlich hier zu dieser Jahreszeit. Wenige Menschen, viel Natur und viel frische Luft. Totale Entspannung.
Heute bleibt sogar noch Zeit für einen Spaziergang nach Westerland. Erst an den Dünen entlang, dann zur Strandpromenade, pardon KURpromenade und noch ein Stückchen weiter, bis der Holzweg schließlich aufhörte und man an den Strand herunter musste. Das gebe ich mir heute nicht mehr.
Es ist brutal anstrengend im Sand zu laufen und bei auflaufendem Wasser ist es manchmal riskant auf dem festen „Wattboden“ zu laufen. Man könnte schnell im Wasser stehen 🙂
Oder ? Ja, oder man zieht einfach Schuh‘ und Strümpfe aus. Wenige tun das auch bei 8 Grad Wassertemperatur. Brrrrr. Ich fürchte, ich gehöre nicht dazu. Aber wer weiß schon, auf welche Ideen ich in den nächsten drei Wochen hier noch komme. Langweilig wird es mir jedenfalls nicht. Bislang nur der Leseabend von einer Sylterin ….den ich dann auch verließ und lieber meine eigenen Gedanken zu Papier – äh – Blog bringe.
Vergessen zu erwähnen möchte ich nicht, dass ich meinen damals auf dem Jakobsweg mir selbst angenommenen Auftrag der Tierrettung, wann immer ich unterwegs bin, sehr ernst nehme! Auch heute war ich achtsam unterwegs und rettete einen kleinen Seestern aus dem ablaufenden Priel und ließ ihn wieder sanft ins Meer gleiten. Gute Reise und pass besser auf Dich auf!






Am nördlichsten Zipfel Deutschlands
Lange hat es gebraucht. Meine erste Corona-Infektion, die mich noch in der wohl gefährlichsten Phase der Pandemie traf, war zwar nicht tragisch verlaufen, doch hat dieser Virus offensichtlich doch Spuren hinterlassen.
Ich möchte hier aber auf gar keinen Fall meine Diagnose-Liste veröffentlichen oder über meine Gebrechen jammern. Der Zahn der Zeit nagt eben auch an mir 🙂
Nur so viel: nach langem Warten habe ich einen Reha-Platz in einer Rehabilitationsklinik am wohl schönsten und bekanntesten Ort Deutschlands bekommen: SYLT. (und nein, ich habe die DRV nicht bestochen – ich hatte einfach auch nur mal GLÜCK)
Die Wartezeit war zäh, fast 5 Monate und nun war es endlich soweit. Selbstverständlich musste ich mich erst einmal – in Anbetracht der fortgeschrittenen Jahreszeit – mit den notwendigen Nordseewetter-tauglichen Bekleidungsteilen ausstatten. Meine Trekkingausstattung ist zwar hochwertig, doch nicht wintertauglich. Warme wasserdichte Gummistiefel, Regenjacke, ein warmer Mantel und ein dicker Pulli. Das muss reichen. Stopp. Eine dicke Mütze noch. Das wars.
Mehr Vorbereitungen (mal den Job, die endlosen Formulare und Corona-Vorsichtsmaßnahmen ausgenommen) bedarf es nicht.
Und dann war er da. Der Tag der Abreise und der etwas anderen Anreise. Meiner Anreise. Normal gibt es bei mir nicht, aber das kennen meine Follower ja nicht anders von mir :-).
Ich versuche mich kurz zu fassen, wir wollen ja alle noch nach Sylt. Aber ich muss das einfach hier verewigen.
Nun, um die Anreise entspannt zu gestalten – so glaubte ich zumindest – fuhr ich bereits am Vortag zu meiner lieben Freundin. Es wäre ungefähr Halbzeit und ich hatte sie darüber hinaus schon 3 Jahre nicht mehr gesehen. Der Verkehr lief und so war ich am Nachmittag in Holtensen/Springe, ein Dorf irgendwo im Nirgendwo bei Hannover (meine Liebe verzeih, es ist ein schönes Dorf und DU hast ein noch schöneres Haus!). Die Freude war groß. Den Abend wollten wir daher noch gemeinsam auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt (ca. eine halbe Autostunde entfernt) genießen, ein ausgiebiges Frühstück gemeinsam vor meiner frühen Abreise. Das Auto ins CITY-Parkhaus gestellt, konnte es losgehen….Einzelheiten lasse ich hier jetzt aus. Es war unser ganz persönlicher Abend…
Der nächste Morgen. Ich frühstückte alleine. Warum das? Ich wartete auf meinen Autoschlüssel. Dieser war aus Gründen, die ich hier jetzt nicht auch noch erläutern möchte, in IHREM Auto ….. und dieses stand und übernachtete blöderweise im Parkhaus in Hameln, das nämlich um 20:00 Uhr schloss, egal ob wir das wussten oder nicht!
JA, ach Du heilige….. Was nun? Ein Taxi brachte uns zum Bahnhof, die S-Bahn nach Springe (s.oben), von wo aus uns der freundliche Nachbar „Otto“ nach Hause abholte (nochmal 12 km). Die aufkeimende Frage nach einem Ersatzschlüssel kann ich kurz beantworten. Ja. Ich hatte ihn dabei. Und nein. Wir konnten nicht mit meinem Auto nach Hameln fahren, dieser Schlüssel war nämlich in meinem Auto. Ich hatte lediglich den Daypack aus dem Auto genommen, seufz.
Also Taxi „Otto“ frühmorgens mitsamt meiner Freundin wieder nach Springe zur S-Bahn. Sie mit Bahn nach Hameln, mit Stadtbus zum Parkhaus und mit Auto und meinem Autoschlüssel wieder zurück nach Holtensen. Die GUTE. Ich durfte frühstücken, duschen und mich ganz entspannt auf die Abreise vorbereiten. Tausend Dank meine Liebe! Das gemeinsame Frühstück holen wir nach, versprochen!
Mit etwas Verspätung und leider leerem Tank gings endlich los. 4 Stunden, kein Thema. Autozug war online gebucht. Anreise bis 16:00 Uhr möglich. Bekomme ich gerade noch hin.
Aus 4 Stunden wurden 6. Ich rede nicht lange drum herum. Ich habe ein Erdgas-Auto. Erdgas-Tankstellen zu finden, die Gas haben, nicht defekt sind, nicht ausschließlich mit einer bescheuerten Karte zu nutzen sind und sich auch noch „best case“ irgendwie entlang der geplanten Route befinden, eine nervige Angelegenheit, kann ich Euch sagen. Die Alternative, den Benzintank (max. 100 km) ständig zu füllen auch keine Lösung. Mindestens 80 km haute ich für die Umwege noch obendrauf. Und Zeit, viel Zeit.
Kurz vor Niebüll – wo mein Kleiner Arona verladen werden sollte – wurde ich bereits von blökenden nordischen Schafen Willkommen geheißen 🙂 und dann gings endlich relativ zügig auf den Autozug.

Die Überfahrt mit dem Autozug war ein Erlebnis, ein wackelndes und rüttelndes Erlebnis. Die Tatsache, dass das Auto nicht verzurrt wurde, sondern es lediglich die Handbremse in Schach hielt, schürte das ungute Gefühl von Unsicherheit in mir. Es dämmerte bereits und war grau und trist, so verhalf auch kein wundersamer Ausblick zur Freude über den Transfer. Im Stock-Dunkeln am frühen Abend erreichte ich mein Ziel, die Nordseeklinik auf Sylt. Erst spät fand ich noch Zeit dick eingepackt in die nagelneue „Sturm-Tracht“ der Nordsee einen Besuch abzustatten. Und das auch nur, weil das Meer eindeutig Vorrang vor dem Ausladen des Gepäcks hat! Eine ganze kalte Stunde verbrachte ich direkt am Strand und später auf der Bank an der „Nichts-„Aussichtsplattform….

Eben. Wie ihr seht, seht ihr nix. Auch meine Augen gewöhnten sich nur langsam an die „Nachtsicht“. Aber das war sowieso nebensächlich. Ich roch es. Ich hörte es. Ich spürte es. Das Element, das mir gut tut, auf das ich mich so gefreut habe, das ich so vermisst habe, das ich auf meinem Jakobsweg so schätzen gelernt habe. Das Meer. Es ist die Weite, die Unendlichkeit, die Ruhe und doch die Kraft, das Reduzierte. Auf das Wesentliche. Leben. Ebbe und Flut. Kommen und Gehen. Dazwischen alle Nuancen. Von glatter und zauberhafter Schönheit bis rauer und wütender Macht.
Und ich dachte darüber nach, wie es mir hier wohl im Sommer ginge? Wenn die Strände von unzähligen Touristen heim gesucht werden. Wenn man kaum noch ein Stückchen Strand sehen kann, ein Strandkorb sich an den nächsten reiht, Menschen das Meer mit Sonnenöl schwängern, Kinder den Strand umgraben, Sonnenverbrannte Leiber im Sand den ungehinderten Blick auf das Meer verhindern? Nein, danke. Es gefällt mir. Genauso so wie es jetzt ist.
Müde falle ich ins Bett, Frühstück gibt es noch VOR dem Aufstehen 🙂 07:00 Uhr. Ich hoffe, mir bleibt genügend „Frei“Zeit, um die Natur hier in vollen Zügen genießen zu können, wandern, laufen, träumen und den „Stecker ziehen“ (der vom Firmen-Handy ist übrigens schon seit Montag gezogen)
Es ist MEINE Zeit. Zeit für mich und meine Gesundheit.
Gute Nacht und luftige Grüße aus Sylt….



