Nachdem auch Irene wach war, packten wir und marschierten los, zuerst Irene, dann ich Richtung Ribadeo
Autor: Birgit-Nikole K. Stauch
Tag 10 noch vor ☀️ aufgang
…wenn sie sich heute überhaupt blicken lässt… Irene und die zwei Argentinier schlafen noch.
Eine kurze Etappe
Heute morgen regnete es, was sonst bei 15 Grad. Also Regenzeug über und los.
26 km nach Luarco…
… und ich kam an meine Grenzen…
Gestartet bin ich bei Sonnenaufgang, ja SONNE, kaum zu glauben.
Der Weg war steinig
Um halb acht gestartet und einen Umweg und Abstecher zum Hafen von Cudillero gemacht.

Aviles – Pito
Habe geschlafen wie ein Stein. Allerdings sind die Wanderschuhe noch nass, also muß es heute mit den Nike Schuhen gehen, die nicht wirklich für das Fernwandern taugen, wie sich heraus stellen wird.
Härtetest für Regenschutz
Wie befürchtet, groß es auch am Morgen in Strömen mit Blitz und Donner. Es gibt heute keine Bilder, auch das Handy wurde nass, und musste in einer Tüte in Sicherheit gebracht werden.
Von Villaviciosa nach Gijon
Leider spielt das Wetter nicht mit. Seit gestern regnet es ununterbrochen. Also werden nach einer unruhigen Nacht – Reiner, mit „ei“, Schnarcher zum Erbarmen, Mensch und Backpack (Rucksack) wetterfest verpackt.

Nach einem schnellen Frühstück ging’s los. Noch schnell die Pfeile für den richtigen Weg finden und das erste Highlight des Tages war die Trennung der Pilger vom Camino Primitivo und dem Camino Norte.

Hier am Scheidepunkt trug ich mich ins Pilgerbuch ein und stempelte meinen Pass.
Apropos Pass. Habe ich schon erwähnt dass heute zwei extreme Steigungen über die Pässe und 30km vor uns lagen?

Wir brachen früh auf, fast jeder wollte heute bis Gijon kommen. Unterwegs überholte ich June, eine deutsche Abiturientin. Gemeinsam bezwangen wir die letzten km zum „Gipfel“. Tolle Aussicht versprach der Reiseführer, nicht für uns! Dafür gab es oben angekommen einen fürsorglichen Spanier, der mit Proviant auf eine spanische Reisegruppe wartete, und uns spontan dazu einlud 😄
Runter ging’s schnell und weil June auf Felix warten wollte der sich verlaufen hatte, reservierte ich Mithilfe eines jungen Spaniers mein Zimmer in Gijon und verließ June.
Das ist der Camino. Jeder hilft dem anderen, inzwischen ist es schon eine richtige Community. Man trifft sich immer wieder und ist auch irgendwie aufeinander angewiesen, dabei spielt es keine Rolle wer Du bist, wie alt oder woher Du kommst. Wir haben alle eines gemeinsam. Wir sind auf dem Camino und wollen unser ganz persönliches Ziel erreichen.
Nun, ich will nicht langweilen. Der Weg war heute steinig und hart. Das Ziel habe ich erreicht, nach 30,7 km. Ich bin, nachdem auch ich einen Pfeil verpasste und einen Umweg über die Hauptstraße nahm, in einer familiären Pension untergekommen, ok, ein sehr altes Gebäude, eine sehr alte aber liebenswürdige alte Dame und immerhin für ganze 12 Euro ein eigenes kleines altes Zimmer. Das Gemeinschaftsbad und die Wanne habe ich vorsichtshalber mit Flip-Flops betreten, schlafen werde ich lieber auch in meinem Schlafsack, sicher ist sicher 😉
Ich habe in einem Naturladen Proviant für morgen bekommen. deutsches Brot, Bananen, Käse und Schoko und ein frisch gepresster O-Saft für ganze 4,35. Denn hier gibt es morgen kein Frühstück, die nächste „Bar“ erst bei km 17 😠
Essen war ich wie gewohnt da, wo die meisten Einheimischen saßen, trotz strömenden Regens, draussen. Eine tolle Atmosphäre. Lecker wars und mit dem Wein kamen auch noch Tapas 🤗
Bin nun gerüstet, Proviant vorhanden, Wäsche gewaschen, und morgen soll es auch aufhören zu regnen. Versuche bis hinter Aviles zu laufen, denn es herrscht zur Zeit echt Unterkunftsnot!
Noch ein paar Eindrücke vom verregneten Nordspanien, hasta mañana…



Villaviciosa
Meine zweite Etappe führte mich von La Isla nach Villaviciosa. Gute 21 km lagen vor mir
Weiterlesen „Villaviciosa“Die erste Etappe
ging logischerweise ab Ribadesella. Ich startete nach einer guten Nacht um halb sieben. Frühstück gab es keines und auch kein Café war geöffnet. Also mussten 1 Banane, 4 Marillen und Pinienkräcker inkl 1,5 Liter Wasser erst mal reichen.
Ribadesella
Nach einem traumhaften Tag in Santander, Frühstück, Stadt erkunden – so stelle ich mir San Francisco vor – aber hier gibt es Förderbänder in die obere Stadt 👌wie im Flughafen.., dann ein Sonnenbad und ein paar Pinxos (Tapas) ..
Ein erstaunliche Anreise
Eigentlich bin ich ja noch auf der Anreise. Nach einem Tag in Flugzeugen – eine echte Herausforderung übrigens – Wartehallen und Bussen wurde ich mit einem traumhaften Abend in Santander belohnt. Was mir wieder einmal gezeigt hat, dass man mit ein wenig positiver Einstellung viel Spass haben kann.
Gepackt
Vom Büro und meinen lieben Kollegen habe ich mich heute verabschiedet – Danke für die lieben Wünsche, Umarmungen und vor allem heute den Besucherrekord auf meinem Blog 🙏
Erste Vorbereitungen…
Noch knapp 5 Wochen dann heißt es endlich wieder „Buen Camino“ und Birgit läuft.
El Camino del Norte 2018
Bald ist es wieder soweit – am 21. Mai bringt mich die Eurowings von Stuttgart nach Bilbao. Von dort geht es noch am selben Tag weiter nach Santander. Dort werde ich übernachten und am nächsten Tag – nachdem ich mir Santander ein wenig angeschaut habe – geht es mit dem Bus weiter zu meinem diesjährigen Startpunkt nach Ribadesella. Dort habe ich meine Reise zu Fuß im letzten Jahr beendet.
El Camino del Norte 2017
Endlich unterwegs
Am 06. Juni 2017 war es dann soweit. Der Rucksack gepackt – ein paar Tage vorher noch ein paar Tipps auf einem Pilgerstammtisch eingeholt und dann …
Weiterlesen „El Camino del Norte 2017“