Manchmal ist es klug auf seinen Körper zu hören. Ich habe es bitter lernen mĂŒssen. Ich habe es ĂŒbertrieben. Mein Ehrgeiz den Camino del Norte zu vollenden, trotz warnender Blitze, Starkregen und dunkler Wolken von oben…
Kategorie: El Camino del Norte
Der einsame Weg zurĂŒck
Hola, ich hoffe ihr habt mich vermisst?!
Die beiden letzten Tage waren ganz dem Ankommen gewidmet, nicht leicht, wenn man knapp vier Wochen in „Freiheit“ verbracht hat…
ZurĂŒck in Santiago
Mitten in der Nacht aufstehen ist nicht meine StÀrke, ich hatte am Vorabend bereits Mochilla (Rucksack) und Co in den Aufenthaltsraum der Herberge gestellt
Muxia
Mit dem Bus ging es heute nach Muxia, einem zauberhaften KĂŒstenort an einer FelsenkĂŒste, dem Endpunkt des Camino Finisterre.
El Fin de Camino del Norte 2018 – km 0,00

Wir schreiben den 12. Juni 2018, der Tag an dem ich meinen ersten Camino beenden werde.
Finesterre
Ich habe es langsam satt ĂŒber das Wetter zu schreiben, aber es ist TagesgesprĂ€ch.
Der Weg nach Finisterre
Eigentlich war ich mit Julia zum FrĂŒhstĂŒck verabredet. In einem CafĂ© nahe des PilgerbĂŒros. Und da ich irgendwie diesen Camino zum Abschluss bringen musste, fĂŒhrte mich der Weg wider meiner Einstellung dorthin um mir die Compostela zu holen.
Santiago de Compostela
In aller FrĂŒhe brachen am 09. Juni 2018 die ersten Pilger auf zur letzten Etappe nach Santiago.
Dem Ziel so nah … noch 20 km
Kaum zu glauben aber heute morgen war es zumindest trocken. Ein Blick aus dem Fenster offenbarte noch einmal die Kontraste in dieser lÀndlichen Region.
Von Sobrado nach ArzĂșa
Sobrado – ein relativ kleiner Ort aber mit einem geschichtstrĂ€chtigen und beeindruckenden Kloster!
Tag 15
Habe die groĂe 32 km Etappe heute super gemeistert.
Das Ziel rĂŒckt nĂ€her
.. heute habe ich nach 28 km bereits die 100 km-Marke ĂŒberschritten. Mit anderen Worten, mir fehlen nur noch 92 km bis Santiago.
Nachtrag Vilalba
Der Abend wurde noch nach Pilgerartikel begangen.
13. Etappe

Ich bin nahe an der 100 km Grenze. Aufgrund des sehr schlechten Wetters – ich muss es leider immer wieder erwĂ€hnen – standen heute nur 17,5 km bis Vilalba statt knapp 30 km bis Baamonde auf dem Plan.
Eine Etappe hoch hinauf
ging es heute. Stetig nach oben aber durch eine wunderbare Landschaft. Aber von vorne..
Um sieben bin ich los, im Dorf ĂŒberraschte mich ein herrlicher Anblick. Die Frauen haben die ganze Nacht Vorbereitungen fĂŒr die heutige Prozession getroffen und tonnenweise bunten Kies und BlĂŒtenblĂ€tter verarbeitet. Sie waren gerade fertig, mĂŒde aber stolz und luden mich zum Tortilla-Essen ein.
Noch von der Marktfrau frische Kirschen erstanden und dann wurden mĂŒde Knochen munter.
Und wieder Natur soweit das Auge reicht. Und Ruhe, himmlische Ruhe. Nur ich und die Natur. Und die dicken schwarzen Schnecken die immer wieder meinen Weg kreuzten. Ich sollte ihnen auch einmal ein Foto widmen đ Erst nach ca zwei Stunden ĂŒberholte mich der erste Pilger. Und wer glaubt es regnete heute nicht der irrt…
Nach 17km dann die erste Bar und die Chance auf einen Kaffee.
Direkt davor sprach mich eine HollĂ€nderin an, ob ich einen Kaffee trinken wollte, ich verstand nicht…? Eine mir fremde Touristin? Ja, sie seien auf dem Weg nach Santiago und sahen mich laufen. Ich nahm an und erzĂ€hlte Ihnen vom Pilgern .
Jeden Tag passieren wundersame Dinge, magisch eben wie der Camino, wenn man sich darauf einlÀsst. Hier und jetzt.
Gefunden haben Irene, Julia und ich dann auch noch eine wahrlich traumhafte Herberge und ein bisschen Sonne. Das haben wir uns heute verdient.
Ein Haus von 1800 und irgendwas, restauriert selbst vom Hospilatero. Und die DĂŒfte aus dem Haus lassen Mal wieder ein schmackhaftes PilgermenĂŒ erahnen.
Buen Aproveche…bin dann mal essen….đ





Tag 11 nach Mondeñedo
ĂberflĂŒssig zu erwĂ€hnen, dass ich mal wieder im Regen startete in Villamartin Grande.
Abschied vom Meer
Nachdem auch Irene wach war, packten wir und marschierten los, zuerst Irene, dann ich Richtung Ribadeo
Tag 10 noch vor âïž aufgang
…wenn sie sich heute ĂŒberhaupt blicken lĂ€sst… Irene und die zwei Argentinier schlafen noch.
Eine kurze Etappe
Heute morgen regnete es, was sonst bei 15 Grad. Also Regenzeug ĂŒber und los.
26 km nach Luarco…
… und ich kam an meine Grenzen…
Gestartet bin ich bei Sonnenaufgang, ja SONNE, kaum zu glauben.