Kustpad trifft Camino

Zur gestrigen Nacht im Zelt nur soviel : ich bin stolz auf mich, dass ich das noch durchgehalten habe. Ich hatte alles an, was noch trocken war. Den dünnen Sommerschlafsack, die Kapuze meiner Wolljacke über den Kopf gezogen und fror. So elend, dass ich noch das Regencape ausgebreitet über den Schlafsack legte, damit die kalte und feuchte Luft nicht durchdringen konnte.

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Warum ich das tue?

Das habe ich mich heute mal wieder gefragt. Es ist doch Urlaub. Aber es ist auch Freiheit, Langsamkeit und dieses unglaubliche Gefühl des Ankommens. Es regnet heute nur einmal. Gefühlt. Gefühlt zerre ich aber den Blaumann 30 mal rauf und wieder runter. Weil man darunter unglaublich schwitzt. Auf der anderen Seite möchte ich meinen Rucksackinhalt trocken wissen. Was mir auf dem Camino passiert ist, wiederholt sich nicht.

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Ein Tag mit Tücken

Das Frühstück habe ich heute in vollen Zügen genossen. Zumal ich in der Nacht damit zu kämpfen hatte, im Bett zu bleiben. Nicht weil ich nicht schlafen konnte, sondern weil das Bett mich nicht haben wollte. So schmal, ich glaube 80 cm, die für mich einfach zu schmal sind 😉 einmal umgedreht und Zack beinahe die Balance verloren…

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Wer Mut beweist… wird belohnt

Die Nacht war gefüllt von Live-Musik. Ein Fest im Ort raubte mir den Schlaf auf dem sonst sehr ruhigen und verschlafenen Campingplatz. Ich schlief gefühlt vor der Bühne 😣Für meine Merinojacke war ich dennoch dankbar, die Temperatur fiel gewaltig. erst spät schlief ich ein.

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Das Abenteuer Kustpad beginnt…

… mit einer chaotischen Anreise. Ich ziehe das irgendwie an. Nach dem gestrigen Unwetter allerdings hatte ich nichts anderes erwartet. Um 7:00 morgens ist dann soweit: die Mail erreicht mich, der ICE, der mich nonstop nach Leer bringen sollte, entfällt.

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