Manchmal ist es klug auf seinen Körper zu hören. Ich habe es bitter lernen müssen. Ich habe es übertrieben. Mein Ehrgeiz den Camino del Norte zu vollenden, trotz warnender Blitze, Starkregen und dunkler Wolken von oben…
Schmerzen und Stiche meiner Achillessehne, die mein Bein von unten durchzuckten….war so was von überflüssig und albern!
Noch immer quälen mich die chronischen Schmerzen der Entzündung, die bei kleinsten Dummheiten wieder aufflammen. Sport, Reiten, Walken? Seit 8 Monaten Fehlanzeige. Ich lerne Geduld, viel Geduld, kostenintensive Geduld, meinem Körper die Chance zu geben, wieder einigermaßen fit zu werden.
Dreimal die Woche schmerzhafte Physio Therapie. Peter hats drauf, kein Pardon, ich muss da durch! Ernährungsumstellung, Globuli, im Mai unterziehe ich mich einer Tiefen-Röntgen-Therapie, ich ziehe alle Register und alles ein wenig langsamer. Im Fitnessstudio – die meisten wissen, wie sehr ich Sport in der Muckibude hasse – versuche ich wenigstens der Ausbreitung von Fettablagerungen Herr zu werden. Ohne Laufband, sondern Geräte für den Oberkörper. Popey lässt grüßen 🏋️♂️
So muss der Camino Portugues warten, auch hier ist Geduld gefragt. Blödes Wort „Geduld“.
Also lasst euch gesagt sein, ob 800 km zu Fuss nach Santiago latschen, extremsportliche Herausforderungen oder besser noch Arbeiten bis zum Umfallen: hört auf euren Körper!
… die Medizin kann auch keine Wunder!
Und dennoch, lest weiter, ich gebe nicht auf, der Rucksack steht bereit…
lieve Brigitte,
Es tut uns leid dass du noch Verletzungen hasst.
Wit haben uns begegnet in Nord Spanien und haben gesammt Kaffee getrunken. Wir wohnen in Groningen, die niederlanden. Wir haben die Camminio mit dem auto gemacht.
Vielleicht kennst du uns noch.
Wir wuenschen dich viele Besserung und hoffen dass du naechstes Jahr die Portugal route machen koentest.
Vielen gruesse,
Johan und Hennie
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Liebe Hennie, schön von euch zu hören, ich hoffe ihr hattet noch eine tolle Reise. Ich werde Portugal im Mai besuchen, mit dem Auto und Bus did Küste nach Porto. Das Wandern muss warten, aber bestimmt im nächsten Jahr. Ich habe euch natürlich nicht vergessen! Es war eine wundervolle Begegnung, seid umarmt, ihr hört von mir! Lg Birgit
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Hallo,
mir geht es genauso. Seit meiner letzten Tour auf der Via Gebennensis vor 7 Monaten ist meine Achillessehne entzündet. Daher würde mich interessieren, ob und wie du bei dir das Ganze geheilt wurde.
Vielen Dank für die Information
Inga
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Hallo liebe Inga,
das tut mir sehr leid für Dich. Es ist so ziemlich das Blödeste, was einem passiert. Also ich hatte damit fast zwei Jahre zu tun und auch heute noch muss ich sehr aufpassen, und beim Leisesten Ziepen das Tempo drosseln. Die Angst sie könnte reißen begleitet mich blöderweise immer. Aber sei entspannt, ich bin ein Angsthase 😅
Zuerst versuchte ich es mit Stosswellen. Teuer und sehr schmerzhaft. Das half auch nicht. Dann kam – neben Schmerzöl ( Aconit mega gut für alles !) – Lasertherapie ( nochmal teuer) und Physiotherapie. Aber kaputte Zellen sind und bleiben kaputt. Zudem die Sehne kaum durchblutet wird.
Der Arzt schlug mir eine Tiefenröntgenbestrahlung vor. Achwas. Die Kasse zahlt? Ja, nachdem alles kostspielige für mich ausgereizt war.
Das habe ich zweimal gemacht. 10 Sitzungen, zweimal die Woche, für 8 Minuten. Schmerzfreie Behandlung und ich seitdem fast auch schmerzfrei. Wenn ich es nicht übertreibe. Mega Erfolg!
Im tiefen Sand z.B. auf Sylt zu laufen war nicht gut. Ich muss immer auf den Untergrund achten, um den Fuß nicht zu überanstrengen.
Gestern aber bin ich seit langem 24 km auf dem deutschen Jakobsweg gelaufen und habe lediglich Muskelkater.
Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg! Hab Geduld. Vielleicht ist es aber auch nicht so schlimm wie bei mir. Ich bin schließlich damit und viel IBU noch 2 Wochen gelaufen. Würde ich heute nie wieder machen. Blöder Stolz 🥹
Gute gute Besserung und weiterhin wunderschöne Reisen! Das wird wieder!
Liebe Grüße Birgit Nikole Stauch
Franz-Best-Weg 23 64297 Darmstadt Mobil 01775899087 https://naturlichich.com
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Liebe Birgit Nikole, herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort. Nach der Tiefenröntgenbestrahlung werde ich den Orthopäden beim nächsten Termin fragen. Bin auch mit Achillessehnenschmerzen auf der Via Gebennensis gelaufen, bis es buchstäblich nicht mehr ging. Dann kam noch ein Rückenproblem dazu. Weil ich es übertrieben habe, werde ich den Camino wahrscheinlich nicht weitergehen können. Sehr schade! Die Sehne ist inzwischen wesentlich besser aber nicht ganz ok und zickt immer wieder nach längeren Strecken. Momentan bemühe ich mich gerade um Klärung meiner diversen „Baustellen“. Im Hinterkopf habe ich natürlich die Hoffnung, dass evtl. doch noch etwas geht, wenn ich mir einen Gepäcktransport organisiere. Mal sehen .. LG Inga
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